Modernes Design und Kunst (1)
November 11, 2008
Dies ist als Serie geplant. Hier werden ein paar wenige moderne Designer Möbel mit Bildern, Arbeiten aus verschiedenen Stilrichtungen, Textilkunst und diversen anderen Wohnaccessoires kombiniert, um verschiedene Ideen auszuprobieren. Es gibt dabei eigentlich keine Regeln, nur ein besonderes Gefühl bezüglich der Farben und Formen, die letztendlich ein harmonisches Bild schaffen sollen.
Dies alles soll im Moment nur bruchstückhaft erfolgen und keine komplett eingerichteten Räume schaffen, sondern vielmehr Platz für neue Ideen und Inspiration lassen.

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An der Wand hängt Dragon, ein Art Quilt, handgemalt auf Seide
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Handgeschnitzer Paravent Bodhisattwa kombiniert mit einer Sitzecke von Modernes Interieur – woher auch die ursprüngliche Bildquelle stammt: http://modernes-interieur.de
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Der Wandbehang ist ein kleiner Quilt Golden Nymph - der link führt zur Beschreibung. Die Stühle stammen von http://www.villa-schmidt.de
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Golden Nymph – Handbemalter Seidenquilt
November 8, 2008
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| “Golden Nymph” 127 x 67 cm, Seide Abb.1 |
Ein Art Quilt an der Wand rundet das Interior Design ab. Zu dekorativen asiatischen Möbelstücken – aber nicht nur – paßt natürlich auch ein kostbarer Seidenquilt an der Wand: eine Designerarbeit wie die folgende:
inspiriert von einer winzigen goldenen Figur, die man auf Java gefunden hat, entstand dieser Quilt mit der grazilen Figur ganz nach den Vorbildern, die auf Westeuopäer so anziehend wirken. Der Quilt ist ein sogenannter “Whole Cloth Quilt” und hat nichts mit Patchwork zu tun. Er wurde aus einem Stück Dupionseide geschaffen und komplett handgequiltet.
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| Abb.2 |
Wie sonst auch wurde zuerst eine Skizze, danach eine Zeichnung angefertigt. Anders als bei dem ornamentalen Quilt “Chinoiseries” wurde die Zeichnung hier allerdings
mit einem Lichttisch übertragen. Dies bedeutet, daß die Zeichnung unter die Seide gelegt wird – beides zusammen liegt auf einer Glasplatte, die von unten angeleuchtet wird.
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| Abb.3 |
So kann man die dunklen Umrisse (es empfiehlt sich hier wirklich schwarze Marker zu nehmen) dann einigermaßen gut erkennen und mit einem sehr weichen Bleistift auf die Seide übertragen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Seide hell und nicht zu dick ist. Sonst muß man andere Methoden anwenden.
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| Abb.4 |
Aus Abb.4 bis 6 wird deutlich, wie dieser Quilt gearbeitet wurde. Nicht nur die Figur ist gemalt (nicht appliziert!), sondern auch das filigrane Muster des Kleides, das Ornament für Ornament aufgetragen wurde. Seidenfarbe und metallische Pigmente (in Anlehnung an die ursprüngliche goldene Figur) waren hier der Hauptbestandteil.
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| Abb.5 |
Das Handquilten (sticheln, nähen) erfolgte übrigens bevor der Quilt bemalt wurde. Dies stellte nämlich sicher, daß die Form in jeder Hinsicht gewahrt wurde, da die Seide sich beim Quilten immer etwas reliefartig aufbauscht, ein Effekt, der in diesem Fall (beim Arbeiten mit Seide) ausdrücklich erwünscht war.
Abb.6
Die Farben sind licht- und wasserfest. Mit Hilfe einer kleinen Stange und einem angenähten Schlauch auf der Rückseite kann dieser Art Quilt an der Wand aufgehängt werden oder aber auch auf einen Keilrahmen aufgezogen und gerahmt werden.
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