Hier wieder ein paar Beispiele wie man die letztlich gezeigten Bilder in ein Interieur integrieren könnte:

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machu1original image source from Schütz Flechtwerke, French catalogue, 1999

„Machu Picchu“
(from the Magic Symbols Series)
silk, 40″ x 13″
©Petra Voegtle

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machu2original image source from http://www.homesolute.com

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nautilus11original image source from http://www.homesolute.com

„Nautilus“
(from the Magic Creatures Series)
silk, 40″ x 13″
©Petra Voegtle

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„Nautilus“
100 x 33 cm, Seide

Der Nautilus ist ein lebendes Fossil. Und wunderschön dazu. Ein Wesen, das kaum jemand lebendig zu Gesicht bekommen wird, es sei denn er hat unglaubliches Glück beim Tauchen oder aber gehört zu den Glücklichen, die das Tier im Waikiki Aquarium auf Oahu, einem Aquarium auf den Hawaiianischen Inseln beobachten können.

Das Perlboot, wie der Nautilus auch noch genannt wird, lebt an den Steilhängen der pazifischen Korallenriffe. Man findet den Nautilus in der Andamanensee im Westen bis zu den Fidschi-Inseln im Osten, von Südjapan im Norden bis zum Großen Barriere-Riff Australiens im Süden und im Archipel von Palau.

Perlboote gehören zu den Kopffüßern (Cephalopoda) und gehören damit auch in die Familie, zu der auch die Kraken gehören. Anders als bei den Kraken besitzt das Perlboot eine gewundene Kalkschale, die zwar seinen Körper schützt, ihm aber auch immer wieder zum Verhängnis wird wegen seiner Schönheit: Sammler aus aller Welt sind verrückt nach diesen polierten Perlmuttschalen, aus denen sich allerhand Schmuckgegenstände anfertigen lassen.

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Die Schale des Nautilus ist gleichzeitig auch seine Steuerung: je nachdem wieviel Gas in den einzelnen Kammern enthalten ist – nur die äußere Kammer dient als Wohnung – sinkt der Nautilus oder steigt er auf ganz nach dem Prinzip eines Unterseeboots. So nutzt der Nautilus dieses Steuerungssystem in seiner natürlichen Umgebung: er lebt an den Steilhängen tropischer Korallenriffe, wo er den Tag in 300 – 400 Meter Tiefe ruht, um dann in den Nacht in geringere Tiefen aufzusteigen und Nahrung zu suchen.

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Der Nautilus pflanzt sich fort, indem er Eier legt, die er gewöhnlich in niedrigem Wasser an Felsen klebt, sodaß sie vor eventuellen Freßfeinden geschützt sind. Es dauert jedoch zwischen 8 und 12 Monaten, bis diese Eier vollentwickelt sind. Der Reproduktionszyklus dauert somit sehr lange – ein Grund dafür, daß der Nautilus vom Aussterben bedroht ist. Insgesamt wissen wir noch viel zu wenig über dieses Tier und wie es geschützt werden kann, außer daß man ein allgemeines Verbot für die Jagd und den Gebrauch der Schalen erläßt. Die Lebenserwartung eines Nautilus beträgt ungefähr 20 Jahre, eine ungeöhnlich lange Lebensspanne für ein Tier aus der Familie der Cephalopoden.

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Dieses Seidenbild versucht der Schönheit dieses Tieres gerecht zu werden. Daher habe ich eine möglichst detaillierte und realistische Darstellungsweise gewählt.
Ich wünsche mir sehr, daß jeder, der eine dieser wunderschönen Schalen zu Gesicht bekommt, darauf verzichtet, diese käuflich zu erwerben. Nur ein Boykott der angebotenen Stücke kann den Markt dafür zerstören und dem Nautilus eine Überlebenschance geben…

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