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„Humpback“
100 x 33 cm, Seide

Die Welt der Wale ist das Meer. Und einer der am meisten erforschte, aber längst nicht vollständig „entschlüsselte“, ist der Buckelwal. Ein Säugetier – kein Fisch, ein überaus intelligentes Lebewesen mit unglaublichen Fähigkeiten, einem sozialen Wesen und einer sehr ausgeklügelten Kommunikation. Und er kann singen, zumindest der männliche Buckelwal.

Ich werde hier keine Fakten aufzählen – das Internet ist voll von Informationen, wenn man mehr über diese wunderbaren Geschöpfe erfahren will. Ich kann nur sagen, daß ich, seit ich das erste Mal die Gesänge eines Buckelwals beim Tauchen unter Wasser gehört habe, von diesen Lebewesen fasziniert bin.

Man muß sich das mal vorstellen: diese intelligenten Geschöpfe werden seit Jahrhunderten immer noch gejagt, insbesondere von Ländern, die aufgrund ihres Reichtums keineswegs von dieser speziellen Jagd abhängig sind, Länder wie Norwegen, Island und Japan. Die Machenschaften der Walfanglobby sind unglaublich. Da werden kleine arme Länder bestochen, um die Abstimmungen in der Walfangkommission zu ihren Gunsten zu beeinflussen und vieles mehr. Es könnte einem kontinuierlich schlecht werden, wenn man über die Ignoranz und Profitgier gewisser Leute nachdenkt, die bereit sind alles und jeden zu opfern.

Trotzdem passiert immer wieder etwas Erstaunliches: obwohl die Wale so etwas wie ein kollektives Bewußtsein und Gedächtnis zu haben scheinen, sind sie äußerst sanftmütige Lebewesen, die dem Menschen offensichtlich seine Grausamkeiten immer wieder verzeihen. Wie sonst ließe sich erklären, daß v.a. Buckelwale immer wieder neugierig die Nähe des Menschen suchen, Kontakt aufnehmen und völlig friedlich ohne jegliche Aggression diese Begegnungen der dritten Art ablaufen lassen? Nahezu jedes andere wildlebende Tier meidet die Nähe des Menschen.

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Es gibt unzählige Geschichten rund um die Buckelwale und andere Wale, die beweisen, was für sensible und intelligente Tiere sie sind. Eine dieser Geschichten ist hier zu finden. Interessant sind auch die Erkenntnisse,  die in diesem Artikel hier (ScienceDaily)  geschildert werden. Da geht es – grob gesagt – um Gehirnzellen, die sowohl im Menschen als auch in den Gehirnen von Walen gefunden wurden, die eine Rolle bei kognitiven Fähigkeiten spielen. Am Ende wissen wir immer noch viel zu wenig über die wahren Fähigkeiten von bestimmten Tieren.

Daß dies in gewisser Weise von all denen, die auf der Esoterikwelle schwimmen, ausgenützt und für ihre Zwecke mißbraucht wird, ist natürlich nicht besonders zuträglich. Da hilft es schon eher, sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen, wenn man den Schutz dieser Lebewesen vorantreiben will. Schließlich schlachten wir auch nicht unsere Schwiegermutter, nur weil sie zuviel von unserem Kuchen ißt!

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Es wäre zu wünschen, daß weder die Buckelwale noch all die anderen Tiere zu einem Mythos werden, wie es mit so vielen anderen Lebewesen auf unserem Planeten noch geschieht. Auch wenn vieles aufgebauscht, verdreht und den jeweiligen Interessen angepaßt wird, steht doch für jeden einzelnen fest, daß tote und stille Meere etwas unendlich Schreckliches wären, bedrohlich in ihrer Stille.

Wir haben heute das Internet – niemand kann sich mehr herausreden, von nichts gewußt zu haben. Jeder Einzelne ist dafür verantwortlich, in seiner nächsten Umgebung dafür zu sorgen, daß die Dinge, die geändert werden müssen, auf den Tisch kommen. Ändern kann man vieles und man kann in der eigenen kleinen Welt sofort damit anfangen!

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