Blöde Kommentare…

Februar 24, 2009

Blöde Kommentare lösche ich sofort. Ernst gemeinte Vorschläge and Kritik nehme ich zur Kenntnis und denke durchaus darüber nach, ob sie gerechtfertigt sind.
Wenn aber Kommentare sagen , daß meine Artikel zu lang sind, meine Bilder zu groß und hinderlich beim Lesen, dann ist das ein äußerst dummer Kommentar, der es eigentlich nicht wert wäre, überhaupt erwähnt zu werden.

Ich muß ehrlich gestehen, daß ich noch nie gehört habe, daß Bilder zu groß seien – eher umgekehrt. Bilder sind oft viel zu klein und wenn sie immer nur als thumbnails angeboten werden, ist es äußerst lästig, ständig ein neues Fenster öffnen zu müssen, um etwas erkennen zu können.

Ich biete möglichst große Bilder an, die trotzdem noch einigermaßen schnell zu laden sind, weil ich ein Metier betreibe, das von Bildern lebt. Wenn man auf Künstlerwebsites immer wieder Bilder findet, die die Größe einer Briefmarke nicht überschreiten, dann ist der Sinn und Zweck einer solchen website meiner Ansicht nach verfehlt. Oder aber auch, wenn die Auflösung so schlecht ist, daß man vor lauter Pixelzählen nicht mehr sieht, welche Farbe oder Konturen auf dem Bild zu finden sind, oder wenn Wasserzeichen und copright Symbole dermaßen groß sind, daß man vom eigentlichen Bild auch fast nichts mehr erkennen kann, sondern nur die Paranoia vom Verursacher – besonders wenn das Bild auch noch grottenschlecht ist. Einfach schade.

Ich freue mich über Kommentare, nicht aber über dumme Bemerkungen. Naja, die werden eben sofort gelöscht. Was ich hier auf diesem Blog anzubieten habe, mag sicherlich nur einen winzigen Teil der Leute, die Blogs überhaupt lesen, interessieren. Damit habe ich überhaupt keine Problem. Um so mehr freue ich mich, wenn die Leute unterscheiden können zwischen Inhalten und leerem Blabla oder ausschließlich gescraptem Inhalt.

Blogs mit Inhalt aber scheinen besonders hier in Deutschland immer noch eine ziemlich Wüste zu sein, d.h. die meisten Leute betrachten Blogs als Larifari, nicht aber als Möglichkeit zur echten Informationsquelle, Gedankenaustausch und Dokumentation. Selbst Journalisten scheinen dies immer noch nicht kapiert zu haben. Kein Wunder, daß Zeitungen, die den Anschluß verpassen und nicht mitkriegen, daß sich die Welt der Medien rasant ändert, in Schwierigkeiten geraten.

Meinungsbildung geschieht heutzutage nicht mehr nur über Fernsehen, sondern auch über Blogs. Haben die in den USA schon längst kapiert, obwohl das hier in Deutschland immer noch belächelt wird. Dies sollte man nicht unterschätzen. Beste Gelegenheit, auch den Unterstützern der Verscheublichung eins auszuwischen – nicht?

Okay – bevor ich wieder ins Politisieren verfalle und mich um Kopf und Kragen rede – ich benutze das Medium Blog auf jeden Fall unter anderem für eines der schönsten Dinge in der Welt: Kunst verbreiten. Wenn auch nur in kleinstem Kreis. Aber was soll’s – ich habe jedenfalls meinen Spaß daran und werde auch weiterhin große Bilder verteilen und über meine Ideen erzählen.

Und überhaupt rede ich sowieso am liebsten, über die schönen Dinge, die es in dieser Welt gibt – sogar in Deutschland…

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